Aktuell startet gerade wieder die Gewitter Saison und es kommt an Schulen zu Ausfällen im Bereich der Internetanbindungen.

Das wirft die Frage auf, ob und wenn ja wie hier die Ausfallsicherheit verbessert werden kann insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Internetanbindung zum zentralen single point of failure wird. Technisch kein Problem, können wir eine redundante Router Konfiguration in den Schulen verbauen. Das ist aber genau genommen nur dann wirklich sinnvoll, wenn ein anderer Anbieter als der Standardanbieter mit einem eigenen Leitungsnetz zur Verfügung steht sprich:

  1. Bei DSL der Telekom: Kabel Internet oder LTE wo verfügbar
  2. Bei Kabel Internet Zugang eben DSL oder LTE

Das Szenario sieht dann so aus, dass bei Ausfall des Hauptrouters automatisch und ohne weiteres Zutun der andere Router aktiviert wird.

Eigentlich unverständlich aber trotzdem zu beobachten: Wir haben eine ganze Anzahl von Fällen, bei denen trotz Ausfall des Routers im Verwaltungsnetz das pädagogischen Netz weiterhin verfügbar ist. Wir können also theoretisch auch die Redundanz über das pädagogische Netz herstellen. Sollten die „Schulen ans Netz“ Anschlüsse der Telekom im pädagogischen Netz verwendet werden, wäre die Nutzung für das Verwaltungsnetz ein Regelverstoß, der im schlimmsten Fall den Verlust des „Schulen ans Netz“ Anschlusses zur Folge haben KANN. Aber ich denke, für diese Notfallsituationen und unter Berücksichtigung des kurzen Zeitraums, in dem diese Lösung genutzt werden würde, verkraftbar.

Jetzt sieht das Konzept der virtuellen Schulverwaltung aber eh den Zugriff von außen über die Website vor, sprich: Eine Arbeit wäre auch vom MNS+ Netz aus möglich… ABER: Wenn Sie hier vergessen sich abzumelden oder den Arbeitsplatz verlassen kann es eben sein, dass als nächstes ein Schüler sich mal im System umsieht. Außerdem kann man festhalten, dass die Sicherheit im pädagogischen Netz abhängig vom Spieltrieb und know how der Schüler nicht zwingend gewährleistet ist. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.